Flat Betting vs Martingale: 200.000 simulierte Roulette-Sessions
Flat Betting und Martingale mit echten Zahlen verglichen: jeweils 100.000 simulierte Sessions an einem Kessel mit einer einzigen Null. Gewinnraten, wie oft die Punkte aufgebraucht werden, schlechteste Sessions und warum keines von beiden den Hausvorteil schlägt.
Auf einen Blick: Ergebnisse aus je 100.000 simulierten Sessions
| System | Im Plus beendet | Punkte aufgebraucht | Durchschnittliches Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Flat Betting | 35,6 % | 0,0 % | -13,6 |
| Martingale | 49,2 % | 50,1 % | -31,1 |
Die beiden Systeme kurz erklärt
Flat Betting: Flat Betting ist der einfachste Ansatz überhaupt: Du setzt in jeder Runde denselben Betrag auf dieselbe Art von Wette, egal was vorher passiert ist. Nach einem Verlust geht nichts hoch und nach einem Gewinn geht nichts runter.
Martingale: Die Martingale verdoppelt den Einsatz nach jedem Verlust und setzt ihn nach jedem Gewinn wieder auf den Starteinsatz zurück. Der Gedanke dahinter: Ein einziger Gewinn holt alle Verluste der Serie zurück und legt noch eine Einheit Gewinn obendrauf.
Die Zahlen im direkten Vergleich
| Flat Betting | Martingale | |
|---|---|---|
| Sessions im Plus | 35,6 % | 49,2 % |
| Sessions, die ihre Punkte aufbrauchten | 0,0 % | 50,1 % |
| Durchschnittliches Ergebnis pro Session | -13,6 Punkte | -31,1 Punkte |
| Typisches Ergebnis (Median) | -10 Punkte | -185 Punkte |
| Schlechteste beobachtete Session | -210 Punkte | -500 Punkte |
| Durchschnittlicher Gesamteinsatz | 500 Punkte | 1.159,7 Punkte |
| Vom Hausvorteil vorhergesagter Verlust | 13,5 Punkte | 31,3 Punkte |
Das ehrliche Fazit
Keines der beiden Systeme schlägt den Hausvorteil, und die Tabelle zeigt das gleich zweimal. Der durchschnittliche Verlust jedes Systems steht direkt neben dem Verlust, den der Hausvorteil aus seinem eigenen Einsatz vorhersagt (13,5 Punkte für Flat Betting, 31,3 Punkte für die Martingale): Der Kessel nahm sich seine 1 von 37 von allem, was jedes System einsetzte, nicht mehr und nicht weniger.
Was sich tatsächlich unterscheidet, ist die Form des Risikos. Die Martingale landete häufiger im Plus (49,2 % gegenüber 35,6 %) und brauchte auch häufiger ihr Spielkapital auf (50,1 % gegenüber 0,0 %). Flat Betting verlor im Schnitt weniger (-13,6 Punkte gegenüber -31,1 Punkten), vor allem, weil dabei insgesamt weniger eingesetzt wurde. Sich zwischen beiden zu entscheiden heißt zu entscheiden, welche Art von schlechtem Tag dir lieber ist, nicht, welches gewinnt.
Häufige Fragen
Was ist besser, Flat Betting oder Martingale?
Keines, wenn man den Erwartungswert nimmt: Beide erzielten im Schnitt einen Verlust, der zum Hausvorteil auf den jeweiligen Einsatz passt (Flat Betting -13,6 Punkte, Martingale -31,1 Punkte pro Session). Sie unterscheiden sich in der Form des Risikos. Die Martingale landete häufiger im Plus (49,2 % gegenüber 35,6 %) und brauchte auch häufiger die Punkte auf (50,1 % gegenüber 0,0 %). Wähle, wenn überhaupt, danach, welchen schlechten Tag du lieber hättest.
Kann ich zwei Systeme kombinieren, um den Kessel zu schlagen?
Nein. Jede Mischung aus zwei Systemen ist immer noch eine Folge von Wetten an einem Kessel, der 1 von 37 eingesetzten Punkten behält. Die Kombination verändert also die Form deiner Ergebnisse, nie ihren langfristigen Durchschnitt. Genau das zeigen unsere Zahlen im direkten Vergleich für jedes einzelne System.
Teste beide selbst
Im Tab Strategy Simulator der App spielt jedes der beiden Systeme am Live-Tisch mit virtuellen Punkten, Chip für Chip. Sieh dir den schlechten Tag jedes Systems selbst an, statt uns einfach zu glauben.
Die Strategiekarten in der App messen jedes System an den Zahlen, die an deinem eigenen Tisch gefallen sind, mit einem größeren Budget und längeren Sessions, daher weichen ihre Werte von denen auf dieser Seite ab. Der Hausvorteil ist in beiden Fällen derselbe.